Fitness Tracker online kaufen

Fitness-Tracker – Welches Fitnessarmband ist die optimale Wahl für mich?

Der Boden knirscht bei jedem Schritt, die Atmung ist gleichmäßig und die Füße folgen dem Takt der Musik aus den Kopfhörern. Der Rhythmus des Laufens entspannt und die Gedanken sind auf den Bewegungsablauf fokussiert. Der Fitness-Tracker am Handgelenk verrät: Noch drei Kilometer bis zum Ziel, das könnte eine neue Bestzeit werden. Die empfohlenen 10.000 Schritte sind für heute auch geschafft. Das Ziel ist klar vor Augen und der Blick richtet sich wieder nach vorn. Fitness-Tracker sind die idealen Begleiter für Menschen, die ihre Bewegung bewusster erleben wollen. Auch Sportler, die das Maximum aus ihrem Training herausholen möchten, profitieren von den Geräten. Bei dem großen Angebot ist es jedoch nicht so leicht, das richtige Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Lesen Sie in unserem Ratgeber, welcher Fitness-Tracker für Ihr Vorhaben der richtige ist.

Das bieten Fitness-Tracker

Fitness- oder Activity-Tracker zeichnen Daten über Ihre tägliche Bewegung auf – vom Schrittezählen über die Länge der zurückgelegten Strecke bis hin zur Durchschnittsgeschwindigkeit. Auch auf dem Rad oder im Schwimmbecken kommen Fitness-Tracker zum Einsatz. Die Bewegungscoaches eignen sich sowohl für Menschen, die die täglich empfohlenen 10.000 Schritte erreichen wollen, als auch für Sportler, die ihr Training optimieren und exakt erfassen möchten. Nicht nur am Tag werden die Daten aufgezeichnet, die Geräte geben mittlerweile auch Auskunft über die Schlafdauer und -qualität des Trägers. Die Daten werden per App oder Webservice gesammelt und in Kuchendiagrammen und Statistiken veranschaulicht. Diese Funktionen bringen Bewegung in den Alltag und bieten Informationen, um die Lebensqualität zu erhöhen, sowie eine sehr genaue Erfassung Ihrer sportlichen Leistung. Außerdem überzeugen die Armbänder und Uhren auch als stylishe Accessoires.

Grundfunktionen von Fitness-Trackern

Die Trainingscomputer am Handgelenk werden unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht. Egal ob Sportler oder Bewegungsanfänger, moderne Fitness-Tracker bieten einige grundlegende Funktionen, mit denen der Start in ein aktiveres Leben gelingt. Die meisten Tracker benötigen Daten wie Alter, Körpergröße und Gewicht. Dann kann es losgehen.

Aktivitätsmessung

Fitness-Tracker zeigen zum einen Ihre tagesaktuellen Fortschritte und Trainingserfolge an, zum anderen haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Gesamtleistung einzusehen. Sämtliche erhobenen Daten werden gespeichert.

Geschwindigkeitsmesser

Für Sportler, speziell für Läufer und Radfahrer, sind Fitness-Tracker ein elementares Werkzeug für das Training. So sind Sie jederzeit darüber informiert, ob Sie Ihr gewünschtes Tempo laufen oder fahren. Und es ist sichergestellt, dass Sie Ihren Rhythmus halten und die Beine Sie bis ins Ziel tragen.

Datenspeicherung

Tracker sammeln Ihre Daten – auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Eine Synchronisation mit dem Smartphone oder Computer unmittelbar nach einer Aktivität ist daher nicht zwingend nötig. Wie viele Informationen gespeichert werden können, ist allerdings von Gerät zu Gerät unterschiedlich.

Schrittzähler

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, täglich 10.000 Schritte zu gehen. Fitness-Tracker verfügen über einen Schrittzähler, den Sie individuell auf die gewünschte Schrittzahl einstellen können. Auf dem Display erfahren Sie, wie nah Sie Ihrem Ziel gerade sind.

Kalorienzähler

Mit dieser Funktion können Sie die ungefähre Menge an Kalorien überwachen, die Sie am Tag verbrauchen. So haben Sie eine bessere Übersicht darüber, wie viel Energie Sie Ihrem Körper zuführen können und wie viel Sie sich noch bewegen müssten, um das Tagesziel an verbrauchten Kalorien zu erreichen.

Distanzmesser

Mithilfe von GPS erfassen einige Activity-Tracker ziemlich exakt die am Tag zurückgelegte Entfernung in Metern. Andere rechnen die Schrittzahl in Meter um. Manche Tracker erkennen außerdem, in welchem Stockwerk Sie sich gerade aufhalten.

Datum und Uhrzeit

Fitness-Tracker zeigen das Datum und die aktuelle Uhrzeit an. Auch wenn bei sportlichen Aktivitäten die Zeit wie im Flug vergeht, verpassen Sie so keine wichtigen Termine.

Datenübertragung

Damit Sie Ihre Daten nicht löschen müssen, sobald der Speicher des Fitness-Trackers voll ist, lassen sich die gesammelten Informationen je nach Modell per Bluetooth, WLAN oder USB-Kabel mit einer App auf dem Smartphone oder einem Webservice synchronisieren. Schon hat der Tracker wieder Speicherplatz, um neue Aktivitäten aufzuzeichnen. Die meisten Hersteller bieten eigene Apps zur Erfassung von Aktivitäten an; viele Fitness-Tracker können auch mit gängigen Fitness-Apps synchronisiert werden. Informieren Sie sich am besten vor dem Kauf, ob sich Ihr gewünschter Fitness-Tracker mit Ihrer favorisierten App verbinden lässt.

Sonderfunktionen von Fitness-Trackern

Neben den Grundfunktionen verfügen Fitness-Tracker über eine Vielzahl an Sonderfunktionen, die ein breites Spektrum an Möglichkeiten der Datenerfassung bieten. So sind einige Modelle der leichten Trainingshelfer dank Smartwatch-Funktion auch im Alltag nützlich.

Coachingfunktionen

Einige Tracker verfügen über Funktionen, um das Training gezielt auf Ihre Fähigkeiten abzustimmen. Fitnesschecks zum Ausloten Ihres Fitnessniveaus und Informationen darüber, ob eine abgeschlossene Trainingseinheit effektiv war, veranschaulichen Ihre Leistungssteigerung und lassen Sie die Trainingsplanung optimieren.

Smart Notifications

Ist Ihr Fitness-Tracker per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, macht dieser per Vibration, Tonsignal oder Blinken darauf aufmerksam, wenn Sie einen Anruf oder eine Nachricht empfangen. Das ist praktisch, wenn Sie auch beim Sport erreichbar sein wollen.

Inaktivitätsalarm

Manche Fitness-Tracker erfassen nicht nur Ihre Aktivitäten, sondern animieren dazu, konstant aktiv zu bleiben. Haben Sie sich etwa seit einer Stunde nicht aus Ihrem Bürostuhl erhoben, macht der Tracker dezent darauf aufmerksam.

Trainingsanalyse und -ziele

In Verbindung mit der dazugehörigen App können Fitness-Tracker Ihr Training analysieren. Konnten Sie Ihr Leistungsniveau halten oder sogar steigern, bewegt sich Ihr Puls im optimalen Frequenzbereich für das von Ihnen gewählte Training? Auf der Basis dieser Daten ist die Erstellung von Trainingszielen möglich, wahlweise für einen Tag, eine Woche oder einen Monat.

Gespeicherte Sportprofile

Die gespeicherten Profile erlauben eine gezielte Auswahl, um den Tracker auf Ihre bevorstehende Aktivität einzustellen, wie zum Beispiel Joggen, Intervallläufe oder Radfahren. Die Varianten ermöglichen die exakte Erfassung Ihrer Aktivität. Außerdem können Sie schnell und einfach zwischen den einzelnen Sportprofilen wechseln. Das ist zum Beispiel für Triathleten sehr interessant.

Pulsmessung

Die meisten Fitness-Tracker können in Kombination mit einem Pulsgurt messen, ob Sie gerade auf dem Fahrräder oder auf der Laufbahn im optimalen Herzfrequenzbereich Sport treiben. Einige Fitness-Tracker messen den Puls direkt über Sensoren am Handgelenk. Direkter Kontakt mit der Haut ist für zuverlässige Daten wichtig.

UV-Anzeige

Mit der Anzeige des UV-Index sind Sie immer darüber informiert, wann es nötig ist, Sonnencreme zu verwenden, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Lautlose Weckfunktion

Einige Activity-Tracker verfügen über eine Weckfunktion, die Sie mit sanften Vibrationen weckt. Eine überaus angenehme Alternative zum lauten Wecker, der einen normalerweise an fünf Tagen in der Woche mit schrillem Klingeln aus dem Schlaf reißt.

Stresssensor

Die Tracker erkennen anhand der Signale Ihres Körpers, ob Sie gerade gestresst sind. Das Bewusstmachen hilft, kurz Abstand von der Situation zu nehmen, durchzuatmen und wieder zu entspannen.

Handyfinder

Sie sind fertig umgezogen für die Laufrunde, aber Ihr Handy ist unauffindbar? Manche Trainingshelfer können bei bestehender Verbindung das Smartphone aufspüren, vorausgesetzt, es befindet sich in Reichweite.

Varianten von Fitness-Trackern

Activity-Tracker gibt es in vielen Farben und Formen. Die Trainingscomputer sind vor allem als Armband, in Kombination mit einer Smartwatch oder Sportuhr an Handgelenken zu finden. Ebenso können Sie einige Modelle am Fußknöchel oder an der Kleidung tragen.

Armband

Die aus Kunststoff gefertigten Armbänder sind sehr leicht und wiegen teilweise gerade mal 16 g. Sie verfügen über LED-Displays, die kaum breiter sind als das Armband. Die Akkulaufzeit beträgt, je nach Intensität der Nutzung, zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen. Die Akkus sind in wenigen Stunden wieder voll aufgeladen. Von manchen Armbändern lässt sich der Tracker lösen und als Clip an der Kleidung befestigen.

Sportuhr

Sportuhren gibt es mit Kunststoffgehäuse oder schick mit Edelstahlgehäuse, mit Zifferblatt oder als Digitaluhr. Die Tracker mit Zifferblatt verfügen über eine außerordentlich lange Akkulaufzeit von bis zu einem halben Jahr, wiegen durch ihre Komponenten aber bis zu 250 g und sind damit deutlich schwerer als Tracker aus Kunststoff oder die Armbandvarianten. Aktivitäten können direkt auf dem Zifferblatt abgelesen werden. Kratzfestes Mineralglas sorgt zusätzlich für Langlebigkeit.

Immer mehr Fitness-Tracker im Sportuhrdesign haben gleichzeitig die Funktionen einer Smartwatch. Blinkende Anzeigen auf dem Zifferblatt informieren über Anrufe, E-Mails etc. Zudem verfügen sie über eine Vielzahl an Funktionen, die das Training noch genauer messen, zum Beispiel die Erkennung des Schwimmstils. Aktuelle Armbandmodelle hingegen zeichnen mittlerweile nahezu alle Daten während des Schlafs auf und werten seine Qualität und Dauer aus. Speicherkapazitäten der leichten Armbänder erlauben teilweise Aufzeichnungen von 30 Tagen und sieben Nächten, bevor eine Synchronisation mit der App nötig wird. Auch die Weckfunktion per Vibration ist bei beiden Varianten der Activity-Tracker vermehrt verfügbar. Optisch präsentieren sich die Sportuhren in cleanem, minimalistischem Design, bei Armbändern liegt der Fokus auf wenigen großen Ziffern auf einem gut lesbaren Display.

Der passende Fitness-Tracker für jede Aktivität

Sie wollen einen Überblick über Ihre tägliche Bewegung haben, treiben gelegentlich Sport oder sind darauf aus, Ihr regelmäßiges Training minutiös zu analysieren und zu perfektionieren? Für jeden Anspruch findet sich der richtige Fitness-Tracker.

Für den Alltagsgebrauch

Sie wollen lediglich Ihre tägliche Bewegung festhalten und Ihr Schlafverhalten kennenlernen? Hier bietet sich ein Modell an, das über die grundlegenden Funktionen verfügt. Achten Sie darauf, dass sich der Tracker angenehm tragen lässt und dass er nicht stört, wenn Sie zum Beispiel viel Zeit am Schreibtische verbringen und Ihre Unterarme und Handgelenke dabei aufliegen. Eine Funktion zum Kalorienzählen ist ebenfalls nützlich für den alltäglichen Einsatz. Ein spritzwassergeschützter Fitness-Tracker hält Regen, Schweiß und Duschwasser aus. Ein Modell in Uhrenoptik bietet sich an, wenn der Tracker als modisches Accessoire zum Einsatz kommen soll.

Für Hobbysportler

Sobald Sie schneller als mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs sind, sollten Sie auf einen Fitness-Tracker mit GPS-Messung setzen. Ob Sie zu Armbandmodell oder Sportuhr greifen, hängt in erster Linie vom Komfort ab. Stören Sie die etwas größer ausfallenden Uhren, greifen Sie zu den schmalen Kunststoffarmbändern. Bei Joggern oder Radfahrern ist ein wasserabweisender Tracker ausreichend, der Regen und Schweiß widersteht. Läufer sollten eher leichte Modelle in Betracht ziehen, da das Extragewicht am Handgelenk beim Lauf störend wirken kann; alternativ können Sie den Fitness-Tracker auch am Fußknöchel tragen.

Für ambitionierte Sportler

Sportler, die regelmäßig lange Strecke zu Fuß oder auf dem Fahrrad zurücklegen und das Training analysieren und verbessern möchten, greifen am besten zu einem Tracker mit integrierten Pulssensoren oder einem zusätzlichen Pulsgurt. Damit wissen Sie während einer Einheit ganz genau, ob Sie gerade mit der optimalen Herzfrequenz für Ihr Vorhaben unterwegs sind. Achten Sie darauf, dass Ihr Tracker über genügend Speicherplatz und Akkulaufzeit verfügt. Vor allem dann, wenn Sie regelmäßig und über längere Zeiträume den Trainingsmodus des Trackers verwenden und viele Daten speichern, aber selten mit der App synchronisieren. Auch die Möglichkeit, Intervalle zu programmieren, ist für Sportler sehr praktisch. Optional ist die Funktion des Trackers als Smartwatch. Damit bleiben Sie auch während des Trainings für andere erreichbar und werden über eingehende Anrufe, E-Mails etc. informiert.

Für Schwimmer

Schwimmer und Triathleten sind auf wasserfeste Uhren angewiesen. Stellen Sie vor dem Kauf auf alle Fälle sicher, dass Ihr Tracker für den Einsatz im Wasser geeignet ist und nicht nur Regen und Schweiß abhält. Ein Tracker mit Kunststoff- oder Gummiarmband bietet sich an, um den Wasserwiderstand möglichst gering zu halten. Sie können den Tracker auch um den Fußknöchel tragen, sollten Sie nicht die Absicht haben, regelmäßig während des Schwimmens Ihren Trainingsstand zu überprüfen. Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Trainingscomputer über ein Sportprofil fürs Schwimmen verfügt. So gehen Sie sicher, dass er die Fortbewegung im Wasser auch als solche erkennt und korrekt erfasst.

Wie funktionieren die Fitness-Tracker?

Fitness Tracker und Armbänder sind kleine Wunderwerke der Technik, schaffen sie es doch vielfältige Messdaten zu erfassen und auch noch die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, z.B. zu unterscheiden, ob die aufgezeichneten Bewegungen zu einer sportlichen Aktivität oder alleinig zum Heben der Kaffeetasse im Büro gehören. Um zu verstehen, wie das funktioniert, werfen wir einen Blick auf die Funktionsweise von solchen Smart Bands.

Generell sind in dem Armband verschiedene Sensoren untergebracht. Zu den wichtigsten und am weitesten verbreiten Sensoren zählen.

Bewegungssensoren

Allen Fitness Trackern gleich ist die Ermittlung von Bewegungen mit Hilfe unterschiedlicher Bewegungssensoren. Die Sensoren, die in fast jedem Tracker anzufinden sind, sind zum einen der Beschleunigungssensor und zum anderen ein Gyroskop-Sensoren. Das sind winzige Elemente, die auf Elektronikbausteinen untergebracht sind. Sie fallen in den Bereich der MEMS-Bauteile (Mikroelektromechanische Systeme). Während die Beschleunigungssensoren die lineare Bewegung (genauer die Beschleunigung) in allen drei Ebenen ermitteln können, dienen die Gyroskop-Sensoren dazu Rotationsbewegungen zu erfassen. Dies tun sie analog zu den Beschleunigungssensoren auch in allen Ebenen des dreidimensionalen Raums.

Mit Hilfe der beiden Sensoren und der gewonnenen Messwerte können Bewegungen vollständig beschrieben werden.

Optische Sensoren

Optische Sensoren in Fitness Trackern dienen vor allem der Messung des Pulswertes. Dabei befinden sich die Sensoren an der Innenseite der Fitnessarmbänder. Durch das Aussenden und Empfangen unterschiedlicher Lichtimpulse wird die Blutmenge unter der Haut ermittelt und ausgehend davon auf die Herzfrequenz geschlossen.

Vereinzelt finden sich mittlerweile auch Fitness Tracker auf dem Markt, die zusätzlich UV-Sensor bzw. Sensoren für die Bestimmung der Helligkeit mit sich bringen. Das kann zur Anpassung der Display-Helligkeit führen, die Steuerung von Wach- und Schlafmodus beeinflussen oder ein weiterer Messwert für ein gesünderes Leben sein, denn auch der Aufenthalt unter hoher UV-Belastung kann schädlich sein.

Bioelektrische Sensoren

Jeder kennt das Prinzip der Körperwaagen: Durch den Körper wird ein schwacher Strom geleitet und anschließend der Widerstand gemessen. Aus den Daten lassen sich Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Körpers ziehen. Fettanteile leiten zum Beispiel den Strom schlecht, wohingegen Wasser den Strom besonders gut leiten.

GPS-Empfänger

Die Verwendung eines GPS-Empfängers erlaubt es dem Fitness Tracker bis auf wenige Meter genau aufzuzeichnen, wo sich das Gerät und somit der Nutzer aufgehalten hat. Werden die Daten über die Zeit gesammlt, kann daraus die Gesamtstrecke, die benötigte Zeit und damit auch die Geschwindigkeit ermittelt werden. Während ein GPS-Empfänger heutzutage in fast allen Smartphones zu finden ist, hält diese Technik in Fitness Tracker erst Einzug.

Vor- und Nachteile von Fitnessarmbändern

Wenn Du vor dem Kauf eines Fitness Trackers oder Fitnessarmbands stehst, knüpfst Du automatisch eine ganze Menge von Erwartungen an das Produkt. Ob die Erwartungen zutreffen, liegt natürlich im Ermessen jedes Einzelnen. Dennoch gibt es ein paar handfeste Vor- und Nachteile, die im Folgenden beschrieben sind.

Die meisten Menschen, die sich ein Fitnessarmband zulegen, wollen in erster Linie damit dokumentieren, wie aktiv sie im Alltag oder beim Sport sind. In dieser Disziplin fühlen sich fast alle Produkte zuhause. Vor allem das Erfassen von Schritten, mittlerweile auch Etagen und Aktivitätsminuten, zählt heute schon fast zum Standard.

Damit lässt sich sehr gut dokumentieren welchen Beitrag du durch einen aktiven Alltag zu einem gesünderen Leben geleistet hast. Der Fitness Tracker in Kombination mit einer der Apps wird sozusagen zum schlechten Gewissen am Handgelenk, denn meist steckt hinter dem Kauf, der Wunsch die eigenen Aktivitäten nicht nur zu dokumentieren, sondern auch zu steigern.

Personal Trainer am Handgelenk

Das Fitnessarmband ist aber natürlich nicht nur ein schlechte Gewissen, denn das haben ja viele Kaufinteressierte bereits. Das Armband ist gleichermaßen dein Motivator und Personal Coach. Schließlich erinnern die meisten Armbänder den Nutzer daran, dass er sich nicht ausreichend bewegt und dass schon ein wenig mehr an Bewegung im Alltag. Dazu erhälst du über die meisten Apps wertvolle Tipps, wie man auch in einem stressigen Alltag das notwendige Maß an Bewegung erreichen kann.

Und weil ein Vorhaben in der Gruppe meist leichter zu erreichen ist, bieten die meisten Hersteller die Möglichkeit an, dich mit Freunden und Familie zu vernetzen, kleine Wettbewerbe untereinander auszutragen und gemeinsam Erfolge zu feiern. Aus einem oft leidigen Thema wird dank Gamification eine spaßige Unternehmung. Nicht zuletzt erhält man bei einigen Herstellern auch virtuelle Auszeichnungen für erreichte Leistungen.

Bewegung soll Spaß machen und so ist die Motivation für einen Fitnessarmband zu verstehen. Selbst mit einem Fitnessarmband besteht nicht das Muss, jeden Tag das Tagesziel zu erreichen. Mal schafft man es ein paar Tage nicht, mal eine Woche, aber immer erinnert dich jemand daran, dass es für dich besser wäre, noch ein bisschen aktiver zu sein.

Ernährung dokumentieren

Neben der Bewegung ist auch die richtige Ernährung ein wichtiger Aspekt für ein gesundes Leben. Hier stellen dir die Apps der Hersteller von Fitness Trackern Möglichkeiten an, deine Nahrungsaufnahme zu dokumentieren. Mit umfangreichen Nahrungsmitteldatenbanken reicht es meist aus, einfach den Barcode des Produkts mit dem Smartphone einzuscannen und schon sind Zufuhr von Kalorien, Kohlehydraten und Fett dokumentiert. So kannst Du besser überprüfen, wie deine Kalorienbilanz aussieht.

Das mag anfangs aufwendig klingen und keine Frage, dass ist es auch. Aber der Aufwand lohnt sich, denn schon nach einiger Zeit wirst Du aufgrund der Auswertungen der Apps ein Gefühl dafür entwickeln, welche Nahrungsmittel Du in welchen Maßen zu dir nehmen solltest. Tendiert man anfangs noch zu „Ich muss alles dokumentieren“, wird man später nur noch stichprobenartig die Ernährung hin und wieder prüfen.

Genauigkeit von Fitness Trackern

Wenn man sich einen Fitness Tracker kauft, dann stellt man die Erwartung an das Produkt, dass es die Werte wie Anzahl der Schritte, zurückgelegte Distanz und Kalorienverbrauch genau bestimmt. Es gibt nicht wenige, die nach dem Kauf frustriert sind, weil das Fitnessarmband eben doch nicht die genaue Anzahl von Schritten erfasst hat und auch die zurückgelegte Distanz offenbar nicht stimmig ist.

Wer anfängt die Ergebnisse von Gerät A und Gerät B zu vergleichen steht meist auf verlorenem Posten. Es gibt leider nicht „den“ Algorithmus zu Erkennung von Schritten und jeder Hersteller tut sein bestes, um die Werte möglichst genau zu erfassen. Was aber durchaus passieren kann ist, dass eine Bewegung des Arms als Schritt gewertet wird, eben weil die Bewegungsmuster ähnlich sind. Das Armband sieht halt nicht den Menschen von außen in seiner Statur, sondern erkennt alleinig, das Armband in welcher Richtung bewegt wurde.

Tendenzen statt absoluter Werte

Steht anfangs noch der absolute Tageswert im Vordergrund, weicht dieser nach und nach der Tendenz beim Vergleich von Tagen, Wochen und Monaten. Wichtig ist dann nicht mehr, ob du das Tagesziel erreicht hast und ob es 10.000 oder 10.045 Schritte waren, sondern vielmehr, ob du deine Aktivitäten steigern konntest. Bei dieser Sichtweise ist es auch nicht mehr entscheidend, ob der Fitness Tracker die Werte mit einer Abweichung von 2%, 5% oder 10% misst. Er wird die Messungen im Mittel ja immer mit der gleichen Abweichung durchführen, so dass die Tendenz in Summe wieder richtig ist.

An dieser Stelle vielleicht noch ein kleines Gedankenexperiment: Was wäre, wenn die Hersteller nicht versprechen die Schritte und sportlichen Aktivitäten genau zu erfassen, sondern diese Aktivitäten in Form von Punkten umrechnen. Würde es die Erwartungshaltung ändern?

Thema Datenschutz

Ein leidiges Thema und dennoch sollte der Datenschutz nicht unter den Teppich gekehrt werden. Ich kenne bislang leider keinen Hersteller von Fitnessarmbändern, der darauf verzichtet die Daten in die Cloud zu spielen. Das hat natürlich Vorteile für den Nutzer. So kannst Du z.B. über verschiedene Endgeräte (Smartphone, Tablet und Web) die Auswertung deiner Daten vornehmen und nahezu von jeden Ort auf die Daten zugreifen.

Auf der anderen Seite gibst du natürlich deine Daten aus den Händen. Was mit deinen Daten geschieht, ist in den Datenschutzbestimmungen geregelt, die du beim Anlegen eines Nutzerkontos akzeptieren musst. Hier gilt es aufmerksam zu lesen, in welchem Umfang und Rahmen Daten erfasst und weiterverarbeitet werden. Die Apps kannst du übrigens schon vorab ohne den Kauf des Armbands herunterladen und beim Anlegen eines Kontos die Datenschutzbestimmungen einsehen. So kaufst Du nicht die Katze im Sack.

Mach dir bewusst, was das bedeutet und ob für manche Nutzerkonten von Cloud-Diensten nicht eine eigenständige E-Mail-Adresse sinnvoll ist, um das Verknüpfen von Daten unterschiedliche Herkunft zu erschweren.

Trage- und Pflegetipps für Fitnessarmbänder

Fitness Tracker und Fitnessarmbänder – nicht selten auch Sportuhren – sind dafür gedacht, rund um die Uhr getragen zu werden. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn in Abhängigkeit des Materials wird die Haut mehr oder weniger beansprucht. Die Beachtung von Hinweisen zur richtigen Pflege und zum richtigen Tragen eines Fitness Trackers sind deshalb sehr wichtig.

Sorge für ein sauberes Fitnessarmband

Wenn du ein Fitnessarmband über eine längere Zeit oder bei Anstrengung trägst, fängt die Haut darunter an zu schwitzen. Zum Schweiß gesellen sich Hautschüppchen und Schmutz aus der Umwelt. Diese feucht-warme Milleau ist nicht nur ein idealer Nährboden für Pilze und Bakterien, sondern weicht die Haut zusätzlich auf. Sie wird dadurch anfälliger für Hautirritationen.

Reinige aus diesem Grund dein Armband und das Handgelenk regelmäßig. Insbesondere nach dem Sport oder bei warmen Wetter solltest du ein besonderes Augenmerk auf das Armband legen.

Armbänder für sportliche Aktivitäten

Wenn du deinen Fitness Tracker bei sportlichen Aktivitäten tragen möchtest, achte darauf, dass das Armband aus einem hautfreundlichen Elastomer (meist Silikonelastomer) besteht. Armbänder aus Leder sind für den Sport nicht geeignet, da sie weder schweiß- noch wasserabweisend sind und schnell durchfeuchten. Auch Armbänder aus Metall sind für den Gebrauch beim Sport nicht geeignet.

Um das Armband zu reinigen, nimm es vom Handgelenk ab. Benutze ein weiches Tuch und klares Wasser, um das Armband von Schmutz und Schweiß zu befreien. Auf reinigende Mittel, wie z.B. Seife solltest du verzichten. Sie können das Material des Armbands angreifen ggf. aber selbst für Irritationen der Haut verantwortlich sein. Bei hartnäckigen Ablagerungen kannst du es mit ein wenig Reinigungsalkohol und einer alten Zahnbürste versuchen.

Trockne nach dem Reinigen das Armband gründlich ab. Auch dein Handgelenk muss wieder trocken sein, bevor du das Armband wieder anlegst. Wenn du Lotions oder Öle verwendet hast, müssen diese komplett eingezogen sein, bevor du dein Fitnessarmband wieder anlegst.

Selbst bei wasserfesten Fitness Trackern solltest du das Armband zum Reinigen ablegen. Das Tragen beim Duschen sorgt langfristig nicht für die erforderliche Reinigung.

Armbänder für den Alltag

Neben den Armbändern aus flexiblem Kunststoff (Elastomere) eignen sich für das Tragen im Alltag auch Armbänder aus Leder und Metall. Nimm für deren Reinigung das Armband ebenfalls ab. Beide Materialien kannst du mit einem weichen, nebelfeuchten Tuch reinigen. Während du Metallarmbänder mit einem trockenen Tuch trockenreiben kannst, musst du das Lederarmband an der Luft alleine abtrockenen lassen. Hohe Temperaturen (z.B. von einem Haartrockner) und Sonnenschein setzen dem Material zu.

Lederarmbänder solltest du nur mit Wasser reinigen. Seifen und Öle können zu Verfärbungen führen und das Material schädigen. Bei Metallarmbändern solltest du keine Scheuermittel verwenden.

Sorge für ein trockenes Armband und trockene Haut

Nach dem Reinigen muss deine Haut wieder trocken sein, bevor du das Armband erneut anlegst. Bei feuchter Haut reibt das Armband eher und kann für Hautirritationen sorgen.

Auch dein Armband solltest du nach Möglichkeit trocken halten. Viele Armbänder sind mittlerweile wasserfest, aber nicht wasserdicht. Eine Regenschauer und den Schweiß beim Sport halten sie in der Regel aus. Wo die Grenze zu ziehen ist, kann aber niemand so genau sagen. Aus diesem Grund solltest du ein feuchtes oder nasses Armband mit einem weichen Tuch trocknen, um lange Freude an dem Produkt zu haben.

Sorge für ein angenehmes Tragen

Viele Probleme entstehen durch ein zu enges Tragen des Fitness Trackers. Das Armband sollte gerade so fest geschlossen sein, dass es sich ein wenig am Handgelenk hin- und herbewegen lässt.

Bei Fitnessarmbändern und Sportuhren mit einem optischen Pulsmesser ist es wichtig, dass während der Messung der Sensor dicht, aber nicht eng an der Haut anliegt. Beim Sport kannst und solltest du das Armband daher etwas enger tragen. Sorge dafür, dass das Armband nach dem Sport wieder lockerer sitzt.

Wenn du in Alltagssituationen feststellst, dass du unter dem Armband schwitzt, dann kann das bedeuten, dass du es zu eng trägst. Versuche es eine Nummer weiter zu machen.

Sorge für Pausen

Auch wenn Fitness Tracker für die Datenerfassung am Tag und in der Nacht gedacht sind, heißt das nicht, dass die Armbänder ununterbrochen getragen werden sollen. Gönne deiner Haut eine Pause und nimm das Armband ab oder wechsel das Handgelenk.

Juckt die Haut unter dem Armband oder ist sie gerötet, ist es höchste Zeit da Armband abzunehmen. Reinige deine Haut und das Armband wie beschrieben und lasse die Hautirritationen abklingen bevor du das Armband erneut anlegst.

Fazit: Erfassung von Bewegung und Trainingsoptimierung

Fitness-Tracker bieten Aktivitätsmessungen für alle Ansprüche. Die leichten Trainingscomputer erfassen von Schrittzahlen bis Schlafqualität eine Vielzahl von Daten, die Sie per App sammeln und auswerten können. Für Sportler zu Fuß, auf dem Rad und im Wasser bieten die Tracker vorgespeicherte Sportprofile an. Zu achten ist vor allem auf die Akkulaufzeit und Speichergröße sowie bei Bedarf auf die Wasserdichte der Modelle. Ob als schlankes Armbandmodell oder in schicker Uhrenoptik, die Geräte machen auch als modisches Accessoire eine gute Figur. Diese Punkte sollten Sie beim Kauf beachten:

Fitness Tracker für Einsteiger

Fitness Tracker für den Einstieg zeichnen sich durch einen reduzierten Funktionsumfang und durch eine leichte Bedienung aus. Meist soll das Fitnessarmband im Alltag nicht stören. Die Auswertung der Daten erfolgt vornehmlich auf dem Smartphone oder Tablet. Zudem ist ein günstiger Preis für den Einsteiger nicht unwichtig.

Fitness Tracker für Freizeitsportler

Für den Freizeitsportler ist wichtig, dass der Fitness Tracker die sportlichen Leistungen und Erfolge sinnvoll dokumentiert. Die Steigerung der Leistung steht nicht im Vordergrund. Die Sichtung der wesentlichen Daten bereits auf dem Fitnessarmband ist von Vorteil.

Fitness Tracker für ambitionierte Sportler

Ambitionierte Hobbysportler haben das vornehmliche Interesse, die eigene Leistung zu steigern. Gemäß der Aussage „Ich kann nur verbessern, was ich messen kann“ müssen die Aktivitäten möglichst präzise erfasst werden. Form und Funktionen spielen für die Nutzung im Alltag eine untergeordnete Rolle.

Schwimmer und Triathleten wählen Activity-Tracker, die wasserfest sind. Vorgespeicherte Sportprofile sorgen für genaues Tracking beim Wechsel der Sportarten und Elemente.

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