Beamer Leinwand Info Tests

Leinwände – Die hochwertige Projektionsfläche für Ihren Beamer!

Ihr privates Heimkino ist fast fertig eingerichtet. Auch der Konferenzraum im neuen Bürogebäude ist bezugsfertig. Einen Beamer für zu Hause und für die Firma haben Sie jeweils schon, jetzt benötigen Sie nur noch eine Leinwand, auf die Sie Filme und Bilder beziehungsweise Präsentationen projizieren können. Leinwände kommen nämlich genau dann zum Einsatz, wenn keine hinreichend große und freie weiße Wandfläche zur Verfügung steht. In vielen Fällen verbessern sie auch das Bild, indem sie für kräftigere Farben und stärkere Kontraste sorgen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Modelle es gibt, wie Sie das richtige Format finden und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Beamer und Leinwand: ein unzertrennliches Paar

Ein eigener Beamer ist mittlerweile keine teure Anschaffung mehr. Schon für deutlich unter 1.000 € bekommen Sie ein leistungsfähiges Modell, das sowohl im Heimkino als auch im Konferenzraum eine gute Bildqualität liefern kann. Noch besser wird die Qualität, wenn Sie sich zusätzlich zum Projektor eine geeignete Leinwand anschaffen. Straff gespannte, mit reflektierender Beschichtung ausgestattete Leinwandstoffe sorgen – verglichen einer strahlend weißen Wand – für eine deutlich höhere Lichtausbeute. Außerdem stellt eine passende Leinwand Farben und selbst kleine Details in hoher Qualität dar.

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Moderne Leinwände sind häufig mit einer Spezialbeschichtung versehen, die störendes Streulicht vermindert. Normalerweise beeinträchtigen Reflexionen weißer Wände und der Decke die Darstellung, sodass das gezeigte Bild viel blasser ist als das Original und zudem nur einen schwachen Kontrast hat. Mit einer geeigneten Leinwand ist das nicht mehr der Fall. Daher sollten Sie beim Kauf eines Beamers gleich die Kosten für eine Leinwand als Multimedia-Zubehör einkalkulieren.

Modelltypen: Die Bauart macht den Unterschied

Zunächst ist es wichtig, sich für die grundlegende Ausführung Ihrer neuen Leinwand zu entscheiden. Dabei wird zwischen 7 Bauarten unterschieden:

Stativ-Leinwand

Wie der Name schon sagt, verfügt dieser Leinwandtyp über ein Stativ zur Aufstellung. Vor der Vorführung klappen Sie die Stativfüße für einen sicheren Stand aus, schieben das Leinwandgehäuse nach oben, drehen es um 90 Grad und ziehen das Leinwandtuch an einem Handgriff aus dem Gehäuse heraus. Bei Nichtgebrauch lässt sich das Konstrukt problemlos zusammenklappen und verstauen. Das prädestiniert diesen Leinwandtyp für den flexiblen Einsatz in verschiedenen Büros oder unterschiedlichen Räumen in Privathaushalten. Vom Anschaffungspreis her sind Stativ-Leinwände eine besonders günstige Variante.

Vorteile

Der Vorteil der Stativleinwände ist, dass sie leicht und ohne Werkzeug aufbaubar sind. Die Projektionsfläche kann sehr flexibel positioniert werden, da sich sowohl der untere Tubus, als auch die obere Beschwerungsstange in verschiedenen Höhen feststellen lässt. Somit ist dieser Leinwandtyp für sämtliche Anwendungen geeignet und sehr flexibel einsetzbar.

Nachteile

Ein Nachteil ist, dass eine Stativleinwand eine breitere Standfläche benötigt, als viele andere mobile Lösungen. Zudem ist es sinnvoll für den Transport der Leinwand ein optional erhältliches Softcase anzuschaffen, um die Leinwand sicher transportieren und aufbewahren zu können.

Rollo-Leinwand

Wie ein Rollladen bei einem Fenster steckt das Leinwandtuch einer Rollo-Leinwand in einem großen, fest an der Wand oder Decke montierten Gehäuse. Bei Bedarf ziehen Sie die Leinwand manuell aus dem Gehäuse heraus, wobei sie an verschiedenen vordefinierten Positionen einrastet. Ein schwerer Metallstab an der Unterseite sorgt für eine ausreichende Spannung des Tuchs, sodass sich keine Falten bilden können. Diese Variante ermöglicht die korrekte Bildjustierung des Beamers auf den Standort der Leinwand, sodass Sie diesen Vorgang in der Regel nur einmal bei der Ersteinrichtung vornehmen werden.

Vorteile

Der Vorteil einer Rolloleinwand ist neben dem günstigeren Erwerbspreis auch die Tatsache, dass keinerlei Kabel oder Steuersysteme verlegt und befestigt werden müssen – eine Stromzufuhr ist als an der Installationsstelle nicht nötig. Die Leinwand kann somit an jeder Stelle einfach angebracht und genutzt werden.

Nachteile

Ein Nachteil ist dabei, dass ein in die schwarze Maskierung sauber eingepasstes Projektions-Bild nur dann dauerhaft passt, wenn die Leinwand immer wieder exakt auf die gleiche Position ausgezogen wird und die Leinwand in Ihrer Bedienung im Vergleich zu einer Motor-Leinwand etwas an Komfort missen lässt.

Rolloleinwände gibt es in verschiedenen Qualitäten und Projektionstüchern mit einfachem Rollomechanismus (hier muss die Leinwand vom Nutzer selbst ausgezogen und auch wieder eingefahren werden) oder Soft-Return-Mechanismus (hier fährt die Leinwand nach kurzem Zug am Griff selbst langsam wieder nach oben ins Gehäuse). Rolloleinwände werden aufgrund der manuellen Bedienung i.d.R. nur bis 300cm Breite angeboten, größere Typen lassen sich kaum mehr gut manuell bedienen.

Kurbel-Leinwand

Eine Kurbel-Leinwand befindet sich in einem Metallrahmen, der an der Wand befestigt wird. Bei einer Kurbel-Leinwand befinden sich je nach Modellvariante entweder auf der rechten oder auf der linken Seite eine Kurbel, worüber die Leinwand manuell heraus- und herein gekurbelt wird. Das hat im direkten Vergleich zur Rollo-Leinwand den großen Vorteil, dass sie millimetergenau auf die richtige Höhe heraus gekurbelt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Kurbel-Leinwände in der Anschaffung günstiger als Motor-Leinwände sind. Geeignet sind Kurbel-Leinwände sowohl für die Montage an der Wand als auch an der Decke.

Motor-Leinwand

Motorbetriebene Rollo-Leinwände ähneln von der Ausführung her ihren manuellen Artgenossen. Allerdings erfolgt hier das Aus- und Einrollen der Leinwand vollautomatisch: Ein Knopfdruck auf den Wandschalter oder die Fernbedienung genügt und die Leinwand verlässt ihr Gehäuse bis auf eine von Ihnen vorgegebene Position. Dieses Plus an Komfort gegenüber einer manuellen Rollo-Leinwand wirkt sich natürlich auf den Preis aus.

Vorteile

Gegenüber einer Rolloleinwand ist die Bedienung über Taster an der Leinwand, vor allem aber per Fernbedienung deutlich komfortabler und auch präziser möglich. Ist die Leinwand gegenüber dem Projektor in der richtigen Position montiert und eingestellt, fährt diese stets gleichbleibend auf die eingestellte Position herunter – eine perfekte Installation und Einpassung des projizierten Bildes in die schwarze Maskierung ist immer gewährleistet. Hinzu kommt, dass die elektrische Bedienung die Mechanik und das Tuch schont, da stets mit gleichbleibender Ruhe und wenig Krafteinwirkung auf- und abgewickelt wird.

Nachteile

Ein Nachteil ist, dass an der Installationsstelle für Strom gesorgt werden muss und Kabel sowie Bedientaster verlegt und angebracht werden müssen. Das ist unter Umständen nicht in allen Räumen (z.B. in alten Gebäuden mit Denkmalschutz, Museen, Kirchen etc.) immer möglich oder aus optischen Gründen nicht gewünscht.

Motorleinwände bieten i.d.R. die größte Auswahl an Ausführungen: mit verschiedenen Tüchern, in großen Breiten, mit oder ohne seitlicher Seilspannung, mit verschiedenen Steuermöglichkeiten (IR, RF, Mediensteuerungen etc.) und vor allem als Sonderanfertigung (dies wird bei Rolloleinwänden meist nicht angeboten und macht wirtschaftlich wenig Sinn).

Rahmen-Leinwand

Bei Rahmen-Leinwänden ist das Tuch in einen festen Rahmen aus Metall, Holz oder Kunststoff eingespannt. Das sorgt für eine straffe Spannung des Tuchs und damit eine annähernd plane Oberfläche ohne Falten oder Verwerfungen. Da Rahmen-Leinwände nicht eingefahren werden können, sollte dafür genug ungenutzter Platz an der Wand vorhanden sein. Diese hauptsächlich bei Office-Nutzern, Profi-Präsentatoren oder Heimkino-Enthusiasten beliebte Bauform liegt preislich auf dem Niveau hochwertiger Rollo-Leinwände.

Vorteile

Da ein Projektionstuch ein flexibles Gewebe ist, haben Klimaveränderungen im Raum stets Auswirkung auf die Planlage des Tuches (Temperatur & Luftfeuchtigkeit) – eine Rahmenleinwand bleibt hiervon unberührt, die Aufspannung des Tuches sorgt langfristig für beste Planlage.
Rahmenleinwände werden in verschiedenen Qualitäten und Typen angeboten: Rahmen mit pulverbeschichteter Oberfläche oder Samtbespannung (verhindert deutlich besser Reflexionen des Projektionsbildes im Randbereich), als klassischer Rahmen flach an der Wand oder „Curved“ (gebogen; hier hat der auftreffende Lichtstrahl des Projektors, als auch das Auge, in jedem Bereich stets exakt die gleiche Entfernung bis zur Tuchoberfläche), mit großer Tuchauswahl und in allen Preisbereichen.

Nachteile

Eine Rahmenleinwand benötigt dauerhaft Platz, weil sie nicht eingefahren werden wann und somit ständig komplett sichtbar ist. Den Umgebungsbedingungen (Sonnenlicht, Staub, ggf. Rauch etc.) ist sie permanent ausgesetzt.
Sie eignet sich daher meist nur für Installationen in Heimkinos oder Räumen, wo der Platz der Leinwand und ihre dauerhafte Erscheinung nicht stören.

Faltrahmen-Leinwand

Eine Faltrahmen-Leinwand wird in einem Transportkasten aufbewahrt. Sie besteht aus einem stabilen Rahmen, der in der Regel aus Aluminium besteht und auf Standfüßen steht. Diese Leinwände müssen bei Gebrauch daher zunächst aufgebaut werden. Eignen sich aber bestens für den professionellen, mobilen Einsatz.

Vorteile

Die gesamte Leinwand wird in einem sehr stabilen Flightcase geliefert und eignet sich damit sehr gut im Verleihgeschäft, auf Messen und Veranstaltungen – überall dort wo großes Publikum eine große Projektion erfordert. Verschiedene Höhen sind einstellbar, eine gute Planlage ist stets garantiert und der Aufbau dennoch simpel und ohne Werkzeug machbar. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit das Projektionstuch auszutauschen. Man muss also nicht zwei komplette Leinwände kaufen, sondern kann zwischen dem Aufprojektionstuch und dem Rückprojektionstuch wechseln. So erzielt man den doppelten Nutzen zu einem deutlich geringeren Preis.

Nachteile

Ein Nachteil kann sein, dass sich die Faltrahmenleinwand am besten zu zweit und nur sehr schwer alleine aufbauen lässt.

Tischleinwand

Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, kann diese Beamer Leinwand auf den Tisch gestellt werden. Diese Leinwände bestehen aus einem Tubus, der auf den Tisch gestellt wird und mit einer Halterung versehen ist, über den die Leinwand ganz einfach herausgezogen werden kann. Am besten geeignet ist diese Beamer Leinwand für den mobilen Einsatz, da diese Modelle eine sehr kompakte Bauweise aufweisen und aufgrund des geringen Gewichts leicht zu transportieren sind.

Vorteile

Die Leinwände sind sehr kompakt gebaut und lassen sich leicht und einfach mit nur einem Handgriff aufstellen. Das geringe Gewicht und die kleine Größe machen sie zum idealen Reisebegleiter für Geschäftsreisende, die die Präsentation auf dem zu kleinen Notebook Bildschirm vermeiden möchten, oder aber zum tollen Unterhaltungsfaktor im Kinderzimmer als Alternative zum gewöhnlichen TV Bildschirm.

Nachteile

Aufgrund seiner Größe ist die Tischleinwand nicht für ein großes Publikum geeignet und in ihrem Einsatzgebiet entsprechend beschränkt.

Das passende Format für Ihre Leinwand

Wenn Sie die Bauform gefunden haben, die für Ihren Einsatzbereich passt, steht die Entscheidung für das Format Ihrer Leinwand an. Hierbei sprechen Fachleute auch vom Seitenverhältnis der sichtbaren Bildfläche.

Seitenverhältnis 1:1

Der sichtbare Bereich einer Leinwand mit einem Seitenverhältnis von 1:1 fällt quadratisch aus, ist also genauso breit wie hoch. Dieses Format ist hauptsächlich im Business-Bereich beliebt oder wird verwendet, wenn oft Videos, Grafiken oder Fotos in unterschiedlichen Seitenverhältnissen wiedergegeben werden.

Seitenverhältnis 4:3

Dieses rechteckige, vergleichsweise hohe Bildformat kennen Sie sicher noch von alten Fernsehgeräten. Die zusätzliche Bildhöhe kann bei Business-Präsentationen gut genutzt werden, ist allerdings für moderne Filme und Videos eher ungeeignet.

Seitenverhältnis 16:9

Dieses im Unterhaltungsbereich weitverbreitete Format wird bei TV-Sendungen, Blu-Ray-Videos und Games verwendet und stellt damit die erste Wahl für angehende Betreiber eines Heimkinos dar. Das Bild ist sehr breit bei einer vergleichsweise geringen Höhe, was das typische Kino-Feeling fördert.

Maskierung

Ein oftmals unterschätzter Faktor für die Qualität der Wiedergabe ist die schwarze Maskierung einer Leinwand. Dabei handelt es sich um einen den sichtbaren Bereich umlaufenden, schwarzen Rahmen, der die Bildfläche auf das gewählte Seitenverhältnis beschränkt. Das erhöht nicht nur den Kontrast zwischen Videobild und Umgebung, sondern wirkt sich auch sehr stark auf das visuelle Empfinden aus. So wirkt ein Film im 16:9-Format auf einer 4:3- oder gar 1:1-Leinwand ohne die Abgrenzung durch die Maskierung auf der viel zu hohen Leinwandfläche „verloren”, worunter der Filmgenuss leidet.

Tipp: Viele ausziehbare Leinwände verfügen über einen tiefschwarzen „Vorlauf” am oberen Bildrand, damit Sie die Maskierung auch bei unterschiedlichen Projektionshöhen gut nutzen können.

Die richtige Oberflächenbeschaffenheit

Stoffe – im Fachjargon auch „Tuche” genannt – für Video-Leinwände gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Während als Basis für die Leinwand meist strapazierfähige Stoffe oder Kunststoff dienen, zeichnen sich die Beschichtungen der Oberflächen zur Reflexion des auftreffenden Lichts durch große Unterschiede für verschiedene Anwendungsfälle aus.

Der Gain-Faktor

Der Gain-Faktor beschreibt das sogenannte Abstrahlverhalten einer Leinwand. Dabei gilt: je höher der Gain-Faktor einer Leinwand, desto kleiner der Bereich vor ihr, in dem Sie das beste Bild erhalten. So bündelt eine Leinwand mit einem hohen Gain-Faktor von beispielsweise 1,2 das Licht hauptsächlich in einem kleinen Bereich vor dem Zentrum der Leinwand.

Das bedeutet: Zuschauer, die weit außen sitzen, sehen ein etwas dunkleres Bild, während sich die zentral sitzenden Zuschauer über maximale Helligkeit freuen dürfen. Dagegen deckt eine Leinwand mit einem Gain-Faktor von 0,8 einen Sichtbereich von 60 Grad ab, sodass auch seitlich sitzende Personen ein gutes und helles Bild präsentiert bekommen. Für das klassische Heimkino empfehlen sich Leinwände mit einem Gain-Faktor von 1,1 bis 1,2, während Konferenzräume aufgrund der breiteren Verteilung der Zuschauer einen Gain-Faktor haben sollten, der bei oder unter 1,0 liegt.

Die Leinwandfarbe

Weiße Leinwände reflektieren das Licht besonders gut und sind damit gut für den Einsatz im Business-Umfeld oder in hellen Räumen ohne Möglichkeit zur Abdunkelung geeignet. Allerdings geht die erhöhte Bildhelligkeit mit einem Kontrastverlust einher, was besonders den Genuss von Filmen im Heimkino schmälert. Deshalb sind typische Heimkino-Leinwände hell- oder dunkelgrau beschichtet. Die dunklere Oberfläche reflektiert zwar bei weitem nicht so viel Licht wie ein rein weißes Tuch, doch die Kontraste und der Schwarzwert fallen in abgedunkelten Räumen deutlich höher aus.

Die rückseitige Beschichtung

Wenn Sie Ihre Leinwand vor einem Fenster oder etwa fürs Fußballgucken sowie für das private Open-Air-Kino im Freien aufspannen wollen und nicht möchten, dass die Nachbarn oder Mitarbeiter des Konkurrenzunternehmens mitschauen können, sollten Sie sich für ein Modell mit schwarzer, lichtundurchlässiger Rückseite entscheiden.

Rückprojektion

In seltenen Fällen erfolgt die Projektion des Videobilds nicht über die Köpfe der Zuschauer hinweg, sondern von einer Position hinter der Leinwand. In diesem Fall sollten Sie zu einer Rückprojektions-Leinwand greifen, die das Licht durch das Tuch hindurchscheinen lässt.

Audioeigenschaften

Einige Heimkino-Leinwände sind für die Aufstellung der Lautsprecher von Surround-Systemen hinter dem Tuch geeignet. Dank ihrer speziellen Struktur lassen solche Leinwände Schallwellen ungehindert passieren, was auch bei einer solchen Lautsprecherkonfiguration für ungetrübten Audiogenuss sorgt.

Vom Schuhkarton bis zum persönlichen Filmpalast

Die Größe Ihrer neuen Leinwand sollte zu den räumlichen Gegebenheiten passen. So ist eine 4 m breite Leinwand in einem lediglich 2 m tiefen Raum meist nur wenig sinnvoll. Die Raumbreite ist dabei aber trotzdem der limitierende Faktor, wenn es um die Größe der gewünschten Leinwand geht.

Leinwände für kleinere Räume

Eine Leinwandgröße von bis zu 2 m Breite eignet sich vor allem für kleinere Räume oder wenn Ihnen ein kleineres Bild genügt. Der Sitzabstand zur Leinwand sollte dabei nicht mehr als 3 m betragen, um ein optimales Bilderlebnis zu erhalten. Eine Leinwand mit einer Breite von 1,2 beziehungsweise 1,33 m erhalten Sie bereits ab 60 €. Kleinere Leinwände, die sich auf einem Tisch aufstellen lassen, bekommen Sie ab 70 €. Sollen es genau 2 m Breite sein, dann rechnen Sie mit Kosten von mindestens 100 €.

Leinwände für mittelgroße Räume

Für ein Heimkino hat sich eine Leinwandbreite von etwa 2,5 m bewährt. Hier sollten Sie in der Regel in einer Entfernung von etwa 4 m sitzen, um Bilder und Filme zu genießen. Eine Leinwand mit einer Breite von 2,4 m ist ab 150 € erhältlich.

Leinwände für große Räume

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihr privates Heimkino frei nach Ihren Wünschen einzurichten, wählen Sie eine noch größere Leinwand. Eine Leinwand mit einer Breite von 2,8 m erhalten Sie ab 230 €. Wollen Sie mehr als 3 m haben, rechnen Sie mit Anschaffungskosten von mindestens 270 €.

Tipps zur Montage Ihrer neuen Leinwand

Während die Aufstellung einer Stativ-Leinwand ganz einfach ist, sind für die Anbringung einer Rollo-, Motor- oder Rahmen-Leinwand meist kleine bauliche Anpassungen erforderlich. Verwenden Sie nach Möglichkeit das im Lieferumfang enthaltene Montagematerial oder erkundigen Sie sich im Baumarkt nach Schrauben und Dübeln, die das Gewicht der Leinwand inklusive des schweren Metallgehäuses tragen können.

Bevor Sie die Bohrmaschine zur Hand nehmen, sollten Sie einen Sichttest durchführen, um die Nutzfläche der Leinwand an Ihre bevorzugte Sitzposition anzupassen. Dazu halten zwei Helfer das Leinwandgehäuse, während Sie die Leinwand ausziehen, den Beamer einschalten und auf dem Sofa oder dem Stuhl Platz nehmen. Nun können Sie die Ober- und Unterkante der Leinwand exakt ausrichten, bevor Sie die Markierungen für die Bohrungen anzeichnen und zur Tat schreiten.

Fazit: Videogenuss mit der passenden Leinwand

Das Angebot an geeigneten Leinwänden für ein ungetrübtes Heimkino-Erlebnis zu Hause oder für den Konferenzraum im Büro ist groß. Nach der Wahl des passenden Formats sollten Sie sich für eine Leinwandgröße und eine Bauform entscheiden, bevor Sie das Material des Stoffs festlegen. Insbesondere die Größe des Raums, in dem Sie den Beamer und die Leinwand aufbauen wollen, spielt eine entscheidende Rolle. Orientieren Sie sich an folgenden Empfehlungen:

  • Für kleinere Zimmer reicht eine kleine Leinwand mit einer maximalen Breite von bis zu 2 m aus. Genügen Ihnen sogar 1,2 oder 1,33 m Breite, dann finden Sie eine passende Leinwand schon ab 60 €. Ansonsten rechnen Sie mit mindestens 100 €.
  • Für mittelgroße Räume in den eigenen vier Wänden oder im Firmengebäude sollte es eine Leinwand mit einer Breite von circa 2,5 m sein. Diese Leinwände erhalten Sie ab etwa 150 €. Die Preise für besser ausgestattete Modelle ? beispielsweise mit einem automatischen Motor ? liegen etwas höher.
  • Für große Räume benötigen Sie eine noch breitere Leinwand. Genügen 2,8 m, dann werden Sie ab 230 € fündig. Leinwände mit einer Breite ab 3 m kosten mindestens 270 €. Auch hier gilt: Besser ausgestattete Modelle mit hochwertigeren Stoffen kosten entsprechend mehr.

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