45 thoughts on “So spült eine Spülmaschine das Geschirr”

  1. Na toll, dann hat man zum Schluss eine chemische Substanz auf seinem Geschirr mit dem Klarspüler, soll das gesund sein???!
    Wozu wasche ich mein Geschirr, wenn dass so Dreckszeug aufgedöhnst wird?

    1. Mikail Wie auch Immer: Ich seh heute noch täglich Miele Waschmaschinen und Trockner die seit fast 40 Jahren laufen. VIERZIG JAHREN !
      Miele kostet zwar etwas mehr, dafür hälts halt auch ewig. Gibt nix besseres

    2. Das war mal mit der Unzerstörbarkeit. Ich bin Ingenieur und wir müssen die Maschinen so konstruieren, dass sie nicht ewig halten DÜRFEN! Klar, könnte man mit den heutigen Mitteln Halb Panzer-Halb Spülmaschine bauen aber das ist nicht im Sinne des Kapitalismus.

    3. Ich habe 2016 eine neue Spülmaschine von Miele gekauft. Die alte davor hatten wir seitdem ich denken kann. Locker über 30 Jahre. Ich bin gespannt wie lang die neue hält 🙂

  2. Ein Geschirrspüler gehört in jeden Haushalt.
    Beim Kauf auf alle Fälle etwas mehr investieren. Lt einem Fachmann ist die Reihenfolge wie folgt:
    Miele – Siemens/ Bosch – AEG – Bauknecht.
    Wobei mein Bosch nach 3 Jahren hinüber war. Neupreis 750 Euro – Danke an Bosch – Ihr Pfeifen.

    1. also ich hab ne Billig Maschine ausn Netz und die läuft seit 8 Jahren bei 3 Läufen pro Woche, das einzige was nicht mehr ganz so klappt ist die Trockenfunktion

  3. Mich interessiert es vor allem, wie sich der Deckel vom tap /spülmittelbehälter öffnet beim spülen. Und woher weiß die Maschine wann die öffnen soll.

    1. vereinfacht gesagt: so wie das rad zählt, wieviel wasser in der maschiene ist, so wird auch über einen internen speicher / chip gesteuert welcher programmschritt erreicht ist und was gemacht werden soll…
      …in desen fall, der befehl „mach den deckel vom tab auf“! 😉

    2. In der inneren Mechanik des Tabfachs sitzt ein Elektromagnet. Wenn er eingeschaltet wird zieht er ein Eisenstück an welches mit der Verriegelung des Tabfach verbunden ist. Sobalt das Fach entriegelt ist wird von einer Feder im Scharnier der Deckel aufgedrückt. Wann das passiert ist in der Elektronik der Maschine zeitlich festgelegt. Sobald das Fach auf ist, dies dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde wird der Magnet wieder abgeschaltet und das Eisenstück wir ebenfalls von einer zweiten Feder in seine ursprüngliche Position zurück gezogen, damit das Fach bei der nächsten Nutzung auch wieder verriegelt werden kann. Beim Klarspüler funktioniert das sehr ähnlich.

  4. Toller kurzfilm. Vlt. noch ganz interessant: Das letzte Wasser ( also aus der letzten Spülung ) geht nicht in den Abfluss sondern in einen flachen Tank an der Seite. Das wird als erstes beim nächsten Spülgang verwendet. Ist zumindest bei meiner so. Ich glaube, dass die meisten Maschienen – egal welcher Hersteller – eh gleich arbeiten.

    1. Ja. Ich kannte z.B. noch keinen Geschirrspüler mit Sprüharm ganz oben, und auch keinen mit Salzeinfüllung in der Tür. Und das sogar bei einem augenscheinlich ganz steinzeitlichen Gerät.

    1. das ist denke ich mal einfach eine heizwendel drinne wie in einem ofen wo strom durchfliegt und als hitze abgegeben wird wie ein widerstand.

    2. Ich glaub nicht, dass da nach dem Spülprogramm nochmal geheizt wird. Schließlich ist da fast 2 Stunden lang heißes Wasser durch die gegend geflogen. Das wärmt ja auch das Geschirr und die Innenseite der Spülmaschine. Nach dem Spülen ist das alles so aufgewärmt dass das auch so trocknet 🙂

    3. Ja das ist schade, dass das ausgelassen wurde. Tatsächlich erfolgt die Trocknung komplett passiv. Durch die Hitze des Wassers kondensiert es am kalten Metall der Spülmaschine und läuft dann seitlich herunter. Teure Bosch-Maschinen haben dann zusätzlich noch Zeolith-Granulat verbaut, die den Effekt verbessern, da sie Wasser aufnehmen und dabei Hitze abgeben. Bei Miele kommt dagegen „nur“ AutoOpen bei den teuren Maschinen zum Tragen. Dort kondensiert es also erst nur am Gehäuse und der Rest dampft nach Öffnung der Tür nach außen ab. Früher gab es übrigens tatsächlich Heißluft zum Trocknen. Aber auf Grund der A+++++++ Maschinen ist das einfach nicht mehr zeitgemäß. Frisst zu viel Strom.

  5. Ich dachte früher tatsächlich, dass die voll mit Wasser läuft. Das hatte Mutter dann ausgenutzt um dafür zu sorgen, dass ich die zulasse 😀

    1. Nach dem Ionenaustauscherprinzip. Im Ausgangszustand enthält das Ionenaustauscherharz Natrium und Chloridionen. Aus dem vorbeifließenden Wasser entzieht das Harz nun Calcium und Carbonationen (auf Deutsch Kalk, der sonst Flecken macht) und gibt dafür das Natrium bzw Chlorid (Kochsalz) ab. Dieses ist so gut wasserlöslich dass es keine Flecken macht. Wenn der Ionenaustauscher kein Kochsalz mehr enthält wird er regeneriert. Dazu muss man das Kochsalz in die Maschine schütten.

  6. Was ist günstiger spühlen oder manuell waschen wenn man bedenkt das man Sacken wie Töpfe und Pfannen einweichen muss und wieder erneut Wasser einlassen muss ?

  7. ist zwar inzwischen eine alte Maschine, aber trotzdem sehr interessant. Unsere letzte Spülmaschine hatte „nur“ zwei Dreharme und meine Tischspülmaschine hat einen.

    Zu beachten ist, dass man nicht einfach Speisesalz in die Enthärtungsanlage rein kippen soll. Speisesalt enthält Trennmittel, die den Ionenaustauscher/Enthärter auf Dauer kaputt machen; dagegen ist das Regeneriersalz ist viel gröber, löst sich langsamer auf und ist nur pures Natriumchlorid (also „Kochsalz“).

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